Satzung

 Satzung „flexihaus - Intelligente Kinderbetreuung e.V.“

§ 1  Name und Sitz und Geschäftsjahr

(1)   Der Verein trägt den Namen: „flexihaus - Intelligente Kinderbetreuung e.V.“

(2)   Er hat seinen Sitz in Köln.

(3)   Er wurde am 29.02.2008 in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Köln unter der Nummer             VR 15606 eingetragen.

(4)   Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck

(1)   Zweck des Vereins ist die Förderung der Erziehung und die Förderung der Jugendhilfe.

(2)   Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

·      den Aufbau und Betrieb von flexiblen und bedarfsgerechten sozialpädagogischen Betreuungsangeboten für Kinder bis 13 Jahren

·      Durchführung von Freizeitangeboten für Kinder, Jugendliche und Familien

·      Hausaufgabenbetreuung

·      Bildungs- und Beratungsangebote

 

§ 3  Gemeinnützigkeit

(1)   Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenverordnung.

(2)   Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(3)   Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind und durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereines. 

 

§ 4 Mitgliedschaft

(1)   Dem Verein gehören an:

·       Aktive Mitglieder

     Aktives Mitglied kann jede natürliche oder jede juristische Person sein, die nachhaltig die Zwecke des Vereins unterstützen möchte. 

·       Fördermitglieder

Förderndes Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder jede juristische Person werden, die sich zwar nicht aktiv innerhalb des Vereins betätigt, jedoch die die Vereinsziele des Vereins mit mindestens dem Mitgliedsbeitrag unterstützen möchte. Der Antrag auf „förderndes Mitglied“ muss ausdrücklich gestellt werden.

(2)   Stimm- oder wahlberechtigt sind nur aktive Mitglieder.

(3)  Die Mitgliedschaft muss schriftlich beantragt werden. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Ablehnungen müssen nicht begründet werden.

(4)  Von Kindern, die in einer flexihaus Gruppe regelmäßig betreut werden, muss während der Dauer des Betreuungsvertrages mindestens ein Erziehungsberechtigter aktives Mitglied sein.

 

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

(1)  Die Mitgliedschaft endet nach einer schriftlichen Austrittserklärung zum Ende des übernächsten Monats.

(2)  Ein Mitglied, das trotz Mahnung den Mitgliedsbeitrag 2 Jahre lang nicht bezahlt hat, wird aus der Liste der Mitglieder gestrichen.

 

§ 6 Mitgliedsbeiträge

Der Verein kann nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung Mitgliedsbeiträge erheben Eine unterschiedliche Beitragsregelung für Mitglieder ist möglich.

 

§ 7 Organe

Organe des Vereins sind:

a)    Mitgliederversammlung

b)    Vorstand

 

§ 8 Mitgliederversammlung

(1)  Die Mitgliederversammlung ist einmal jährlich einzuberufen.

Sie ist beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder.

(2)  Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind zu berufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Berufung schriftlich von 1/4 sämtlicher Vereinsmitglieder unter der Angabe des Zwecks und dem Grunde verlangt wird.

(3)  Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt postalisch, per E-Mail oder per Telefax durch den Vorsitzenden oder dem stellvertretenden Vorsitzenden, unter Wahrung einer Einladungsfrist von mindestens 14 Tagen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung.

(4)  Der Mitgliederversammlung sind die jährlichen Geschäftsberichte zur Beschlussfassung über die Genehmigung und Entlastung des Vorstandes vorzutragen.

(5)  Der Mitgliederversammlung obliegen folgende Aufgaben:

·       Entgegennahme der Geschäftsberichte über das abgelaufene Geschäftsjahr

·       Entlastung des Vorstandes

·       Wahl der Vorstandsmitglieder

·       Beschlussfassung über Anträge der Mitglieder

·       Vergütung der Vorstandsmitglieder

·       Beschlussfassung über Änderung der Satzung und Auflösung des Vereins

(6)  Im Allgemeinen werden Beschlüsse der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des Vorsitzenden ausschlaggebend. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Ebenso zur Änderung des Zwecks und zur Auflösung des Vereins.

 

§ 9 Vorstand

(1)   Der Vorstand besteht aus mindestens 2 Personen

·       Vorsitzende/r

·       Stellvertretende/r Vorsitzende/r

und evtl. dem/ r

·       Kassenwart/ in

·       Beisitzende/ r

In den Vorstand können nur aktive Mitglieder gewählt werden. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf 3 Jahre gewählt. Die Wiederwahl ist unbegrenzt möglich.

(2)  Der Vorsitzende und der stellvertretenden Vorsitzende vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB. Ausschließlich der Vorsitzende und sein Stellvertreter sind allein vertretungsberechtigt.

(3) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom 1. oder vom 2. Vorsitzenden schriftlich, per Email oder fernmündlich einberufen werden. Eine Einberufungsfrist von drei Tagen soll eingehalten werden. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 2 Vorstandsmitglieder anwesend sind

(4) Dem Vorstand obliegen alle Aufgaben, die nicht ausdrücklich der Mitgliederversammlung zugewiesen sind. Zu den Aufgaben des Vorstandes gehören insbesondere:

·       Geschäftsführung

·       Haushaltsplanung

·       Personalführung

·       Festsetzung der Höhe von Gebühren für erbrachte Dienstleitungen

·       Planung und Durchführung von Projekten

(5)  Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf der Amtszeit aus, so kann sich der verbleibende Vorstand aus dem Kreise der Vereinsmitglieder durch Zuwahl - bis zur nächsten Mitgliederversammlung – ergänzen.

(6)  Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben. Die Arbeit des Vorstands kann delegiert werden. Von den Beschränkungen des § 181 BGB ist der Vorstand befreit.

(7)      Der Verein kann Mitarbeiter und Honorarkräfte beschäftigen. Dies können auch ausdrücklich Vorstandsmitglieder sein, die für diese Tätigkeiten eine angemessene Vergütung erhalten.

(8)      Die Mitglieder des Vorstands können im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten eine Vergütung nach § 3 Nr. 26a EStG erhalten. Über die Höhe der Vergütung entscheidet die Mitgliederversammlung.

(9)   Der Vorstand haftet gegenüber dem Verein nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

(10)   Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- und Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen, diese Satzungsänderungen werden allen Vereinsmitgliedern schriftlich mitgeteilt.

 

§ 10 Beurkundung der Beschlüsse

(1)  Der Vorstand kann fernmündlich, postalisch, per E-Mail oder per Telefax Beschlüsse herbeiführen, wenn alle Vorstandsmitglieder dem zustimmen.

(2)  Die in den Vorstandssitzungen und den Mitgliedsversammlungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen. Diese sind vom Versammlungsleiter und dem jeweiligen Protokollanten zu unterzeichnen.

 

§ 11 Satzungsänderungen

Für den Beschluss, die Satzung zu ändern ist eine ¾ Mehrheit, der in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder erforderlich. Der Beschluss kann nur nach rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden. Die Einladung muss auch den neuen Wortlaut der geplanten Änderung enthalten.

 

§ 12 Auflösung des Vereins

(1)  Für den Beschluss zur Auflösung des Vereins bedarf es einer ¾ Mehrheit, der in der Mitgliederversammlung anwesenden Vereinsmitglieder. Die Auflösung muss im Einladungsschreiben zu dieser Mitgliederversammlung angekündigt werden.

(2)  Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den „Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Köln“, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige bzw. mildtätige Wohlfahrtszwecke zu verwenden hat.

 

§ 13 Salvatorische Klausel

Sollte eine der Bestimmungen dieser Satzung ganz oder teilweise rechtswidrig oder unwirksam sein oder werden, so wird die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen dadurch nicht berührt. In einem solchen Fall ist die Satzung vielmehr ihrem Sinne gemäß zur Durchführung zu bringen. Beruht die Ungültigkeit auf einer Leistungs- oder Zeitbestimmung, so tritt an ihrer Stelle das gesetzlich zulässige Maß.

 

 

>> Satzung beschlossen bei der Gründungsversammlung am 15.05.2007, geändert bei der  Mitgliederversammlung am 28.11.2011, 09.02.2015 und 04.10.2016 <<

 


Valid XHTML & CSS | Template Design ah-68 | Copyright © 2009 by Firma