Die Kinder

flexihaus versteht das Kind von Geburt an als Akteur seiner eigenen Entwicklung

flexiHaus-Mitarbeiter werden zum Entwicklungsbegleiter des Kindes und unterstützen es durch eine anregende Umgebung. Als wohlwollendes Vorbild sorgen die Bezugspersonen für einen schützenden Rahmen und stellen pädagogische Angebote zur Verfügung. Kinder erhalten den Rahmen für positive Lebens- und Entwicklungsbedingungen. Die Bezugspersonen begleiten die Kinder durch liebevolle Zuwendung, respektvollen Umgang, Verbalisieren der beobachteten Gefühle und Anerkennung, durch den Gruppenalltag. Sie achten auf Dialoge, sprachliche Begleitungen und geben -wo nötig- Hilfestellung.

Janusz Korczak bringt diese Grundeinstellung in seinen Ausführungen zum Ausdruck:


„Das Kind ist wie ein Fremdling, es versteht die Sprache nicht, es kennt den
Verlauf der Straßen nicht, kennt die Gesetze und Bräuche nicht. Manchmal
möchte es selbst entdecken; wenn es schwierig wird, bittet es um Hinweis und
Rat. Es braucht einen, der es leitet und seine Fragen beantwortet. Wir sollten
seine Unwissenheit achten! Wir sollten seine Wißbegierde achten! Wir sollten
auch seine Mißerfolge und Tränen achten!“


Korczak, J.: Das Recht des Kindes auf Achtung, Göttingen, 2. Aufl. 1973, 24

flexihaus versteht sich als "Haus für Kinder" und soll Kindern (neben dem Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag), vor allem einen Ort der Geborgenheit bieten. Die Kinder werden daher grundsätzlich in kleinen Gruppen mit maximal 5 Kindern betreut. Diese familienähnlichste Form der Kinderbetreuung bietet die Atmosphäre einer Großfamilie. Hier haben die Kinder die Möglichkeit, ihre Zeit in einer wohlwollenden und freundlichen Umgebung zu verbringen. Dabei achten qualifizierte Tagespflegepersonen vor allem auf die Individualität des einzelnen Kindes und schaffen förderliche Strukturen im Gruppenalltag.

 


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